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  • Terminabsagen wegen COVID-19

    Terminabsagen wegen COVID-19

    Liebe Kunden, liebe Hundefreunde,

     

    ab sofort sind Einzelrainings wieder möglich - mit Hygienevorschriften und Abstandsregelungen!
    Gerne können zu mir kommen, ich darf Sie aber auch vor Ort besuchen - solange die Regeln einzuhalten sind!

    Gruppentrainings und Seminare sind derzeit noch nicht erlaubt. 

    Ich freue mich, Ihnen mit Rat und Tat wieder zur Seite stehen zu können - auch wenn es "nur" Einzeltrainings sind.

    Bleibt alle gesund und bleibt wenn möglich zu Hause, damit wir möglichst schnell diese Zeit überstehen.

     

    Euer Holger mit Dakota

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Erziehung

EIN GROSSES WORT HINTERFRAGT

Erziehung – diesen Begriff nutzen wir Hundefreunde oft – gerade, wenn es um junge Hunde geht. Aber was steckt dahinter? Hundeerziehungsberater und der Hund Club-Experte Holger Schüler setzt sich mit dem Wort und dessen Bedeutung auseinander.

Unter Erziehung versteht man die pädagogische Einflussnahme auf die Entwicklung und das Verhalten eines Lebewesens. Bei unseren Hunden wollen wir durch eine gute Erziehung die Bindung zwischen uns selbst und dem Vierbeiner stärken. Darüber hinaus können wir mit ihrer Hilfe den Alltagsstress minimieren und ein konfliktarmes Leben in unserer ständig wachsenden Gesellschaft ermöglichen. Es geht also sowohl um das körperliche und mentale Wohl des Hundes als auch unser eigenes als Hundehalter.

Knackpunkt Kommunikation

Eine wichtige Voraussetzung, damit die Erziehung des Hundes gut klappen kann, ist eine funktionierende Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Erziehung ist Kommunikation, sowohl über Körpersprache und Mimik als auch über Körper-Anspannung und -Entspannung. Der erste Schritt hierzu ist es, immer ein offenes Ohr, offene Augen für die Fragen (also etwa Blickkontakte bei schwierigen Aufgaben) und Probleme des Hundes zu haben. Im zweiten Schritt geht es dann darum, eine alters- und artgerechte Antwort zu geben. Erziehung heißt nicht, auf Teufel komm raus mit zu viel Druck an unserem Hund zu arbeiten oder ihn ständig zu gängeln.

Vertrauen schaffen

Vielmehr ist das Ziel der Hundeerziehung, dass unser Hund uns vertraut, mit uns gut zusammenlebt und in gefährlichen und kritischen Situationen in einer für uns angemessenen Weise reagieren kann. Dafür braucht der Vierbeiner guten Grundgehorsam. Es liegt aber natürlich nicht allein an ihm: Auch wir Hundebesitzer brauchen Vertrauen zu unserem Hund und müssen an uns arbeiten.

Mit der Selbstreflexion sollten wir schon loslegen, bevor wir überhaupt einen Hund für uns auswählen. Zu oft höre ich Sätze wie: „Sie müssen mir helfen, ich kann meinen Hund nicht halten, da er jetzt schon 42 Kilo wiegt und ich gerade mal 48!“ Das Aussehen sollte bei der Hundewahl hintenanstehen. Viel wichtiger ist es zu prüfen, ob das Wesen und der Hintergrund des Tieres zur individuellen Lebenssituation passen. Liegen Hund und Mensch damit, was sie brauchen und mitbringen, auf einer Wellenlänge, wird auch das Zusammenleben harmonischer sein. Und etwaige Stolpersteine lassen sich besser bewältigen.

Was ist angemessenes Verhalten?

Unter Hundeerziehung verstehen wir nicht überall auf der Welt dasselbe, denn der Begriff hat etwas mit Verhalten zu tun, das in einer Gesellschaft als angemessen betrachtet wird. Angemessenes Handeln muss einerseits den gesellschaftlichen Normen, andererseits der Persönlichkeitsstruktur des Hundes entsprechen. Die Grundlagen für die Ausbildung legen Sie als Hundehalter selbst fest. Sie richten sich danach, welchen Gehorsamsanspruch Sie gegenüber Ihrem Hund haben. Ihr Lebensumfeld spielt in diese Entscheidungen mit hinein. Seien Sie sich daher von Anfang an darüber im Klaren, welche Aufgaben und Fähigkeiten Ihr Hund lernen soll und natürlich auch kann.

Motivation für Mensch und Hund

Eine Methode, die bei der Erziehung zum Einsatz kommt, ist die Konditionierung. Laut Roger M. Tarpy von der Bucknell University Williamstown in den USA ist die klassische Konditionierung für viele ein elementarer Lernprozess und zugleich eine Technik zur Einübung von Verhalten. Klassisches Konditionieren wurde bei einer Vielzahl von Organismen – vom Menschen bis zu Flachwürmern – demonstriert, und es hat sich gezeigt, dass dieses Vorgehen in der Tat einen grundlegenden Lernprozess repräsentiert.

Was man natürlich im Kopf behalten sollte, ist, dass dem Verhalten des Hundes bestimmte Motivationen zugrunde liegen. Das heißt: Er möchte bestimmte Bedürfnisse befriedigen. Der Hund macht etwas, weil es sich für ihn lohnt. Wenn unser Hund keine Motivation hat und seine Bedürfnisse befriedigt sind, wird er ein damit verknüpftes erwünschtes Verhalten nicht in dem Maße zeigen, wie wir es gerne hätten. Die Aufgabe für Hundeerziehungsberater wie mich ist es, den Menschen immer wieder eine Lösung an die Hand zu geben, wie sie ihre Baustellen mit dem Hund bewältigen können. Dazu gehört auch, zu dolmetschen und dementsprechend zu erklären, was der Hund in bestimmten Situation zeigt und warum er das tut. Meistens liegt der Schlüssel zur Lösung eines Problems beim Zweibeiner. Ich als Hundebesitzer muss das, was ich möchte, vorleben. Wenn ich unklar bin, kann mein Hund nicht klar sein. Es muss fair zugehen und dafür ist es wichtig, motiviert Zeit und Geduld in uns selbst und unseren Vierbeiner zu investieren.

Verantwortung und Perspektivenwechsel

Unsere Hunde können sich nicht aussuchen, wo sie leben wollen, das entscheiden wir. Damit einher geht es auch, Verantwortung zu übernehmen. Wir entscheiden, wann der Hund rausgehen darf, was es zu Fressen gibt, mit wem er spielen darf/soll oder nicht und mit wem er sich gegebenenfalls fortpflanzen darf. Wer viel entscheidet, sollte dabei immer auch den im Kopf behalten, über den er bestimmt.

Oft kommen Probleme bei der Erziehung auf, da wir nun einmal die Welt eher aus unserer menschlichen Perspektive sehen. Damit sind häufig viele Emotionen verwoben. Aber unser Hund kann die Welt nur aus seiner Perspektive wahrnehmen. Daher ist nichts falsch, was der Hund macht. Wir müssen es nur mal mit seinen Augen sehen und verstehen. Das gehört zur Erziehung dazu und dieser Perspektivenwechsel macht uns zu besseren „Erziehern“. Für viele Menschen gehört es dazu, Hunde viel zu streicheln und zu umarmen. Während manche Vierbeiner das toll finden, gibt es auch solche, für die das einen unangenehmen Übergriff darstellt. Ein ständiges frontales Ansprechen ist für uns Menschen normal, aber für Hunde oft eine Bedrohung.

Den Hund Hund sein lassen

Wir tendieren heute mehr denn je dazu, unsere Vierbeiner zu vermenschlichen. Es ist wichtig, darüber nachzudenken und kritisch zu prüfen, ob das nicht vielleicht in die Erziehung hineinspielt. Vermenschlichung ist meiner Ansicht nach nicht kategorisch schlecht. Im Endeffekt könnte man es genau genommen auch als Vermenschlichung betrachten, wenn der Hund mit auf die Couch darf, und das ist für viele Mensch-Hund- Teams ja durchaus okay. Aber als Vermenschlichung können wir es auch betrachten, wenn wir mit dem Hund reden und verlangen, dass er uns versteht. Sätze wie: „Warum hast du das gemacht, ich habe dir doch gesagt …“ erreichen nur eines: Sie drücken unseren Frust aus. Mit einem feineren Verständnis für menschliche und hündische Körpersprache und die Kommunikation darüber können wir mehr erreichen.

Erziehung basiert also auf Kommunikation, die für Hund und Mensch verständlich und fair ist. Sie erfordert die Bereitschaft, die Perspektive zu wechseln und an sich zu arbeiten, nicht nur daran, was der Hund abrufen kann und wie viele Signale er kennt. Erziehung ist mehr als nur Bedingungen zu stellen. Es gehört dazu, den Hund auch Hund sein zu lassen und typisches Verhalten zu akzeptieren, dass für uns vielleicht nicht direkt verständlich scheint. Erziehung – der Weg zum gegenseitigen Verständnis, Vertrauen und an den individuellen Lebensalltag angepasstes Können – ist keine Einbahnstraße und schlussendlich für jedes Mensch-Hund-Team einzigartig.

Es kommt ganz oft vor, dass Hundehalter das Endergebnis guter Erziehung mit der Erziehung selbst verwechseln. Was das heisst, möchte ich an einem Beispiel erklären.
Es wird ganz allgemein als Merkmal guter Erziehung angesehen, dass der Hund sich sein Futter ohne Proteste wegnehmen lassen soll. Ob es ein Kauspielzeug ist, ein besonderes leckeres „Fundstück“ oder gar sein Futternapf.
Natürlich erwarte ich auch von meinen Hunden, dass sie sich problemlos etwas wegnehmen lassen und mich nichtanknurren, wenn ich aus irgendeinem Grund an ihren Napf muss. Dass ich das von meinen Hunden erwarten kann, ist aber überhaupt nicht selbstverständlich, sondern das Ergebnis gründlicher Erziehungsarbeit und vor allem dem sorgfältigen Aufbau von Vertrauen.
Nun gehen aber manche Hundebesitzer ganz anders an die Sache heran. Und zwar genau falsch herum: Der Hund soll sein Futter nicht verteidigen? Also nehme ich es ihm solange weg, bis er einsieht, dass ich der Stärkere bin! Und wenn er knurrt –Pech gehabt, dann kriegt er den Napf auch nicht mehr wieder!


Dahinter steckt die Vorstellung, dass ein Hund dem „Ranghöheren“ gefälligst sein Futter zu überlassen hat –und um zu zeigen, dass man „ranghöher“ ist, nimmt man das Futter weg.
Dem Hund zeigen Sie dadurch aber nur eins: Dass Sie sein Futter wollen. Sein Futter, dass Sie ihm gerade selbst gegeben haben. Wie unsinnig aus Sicht des Hundes! Je nach Hund –alt oder jung, Ex-Strassenhund oder Couchpotato, selbstbewusst oder schüchtern –wird die Reaktion unterschiedlich ausfallen. Der Hund wird sich angewöhnen, mit Futter schnell das Weite zu suchen, es vor Ihnen zu verstecken, so schnell wie möglich zu fressen oder aber, es vor Ihnen zu verteidigen. Das fängt mit einem warnenden Knurren an und kann sich schnell zum Beissen steigern. In jedem Fall sind Sie nun für den Hund ein Konkurrent um seine leckeren Sachen. Auf die Idee, dass Sie der Ranghöhere sind, dem er vertrauen soll, kommt der Hund so aber bestimmt nicht!
Kein Wunder, wenn man sich überlegt, wie das Sozialverhalten in einem Rudel aussieht. Ein Rudel ist ein Familienverband, die Elterntiere führen, sie streiten sich nicht mit dem Nachwuchs ums Futter. Die alte Mär, dass der stärkste Wolf das meiste Futter bekommt und zuerst frisst, ist längst widerlegt –die Elterntiere füttern die Jungen zuerst und hungern sogar, um den Nachwuchs durchzubringen.


Wenn Sie also das sinnvolle Erziehungsziel erreichen wollen, Ihrem Hund jederzeit Futter abnehmen zu können, dann zeigen Sie ihm zuerst, dass Sie nicht mit ihm um Nahrung konkurrieren wollen. Im Gegenteil: Sie sind derjenige, von dem das Futter kommt. Das klappt sehr gut über Handfütterung, mit der Sie Nähe und Vertrauen aufbauen können. Der Hund lernt am einfachsten, etwas herzugeben, wenn Sie ihm ein Tauschgeschäft anbieten –und das, was Sie zu bieten haben, ist noch toller, noch leckerer, der Tausch muss sich lohnen.
Seine Mahlzeiten sollte der Hund ungestört einnehmen dürfen. Wenn Sie doch mal an den Napf müssen: Überfallen Sie den Hund nicht, sondern sprechen Sie ihn an. Lassen Sie den Hund aber gleich weiterfressen, am besten legen Sie noch eine Leckerei dazu. So lernt der Hund, Ihnen zu vertrauen.
Dieses Vertrauen sollten Sie nicht überstrapazieren. Erwarten Sie bitte nicht, dass Ihr Hund jeden an sein Futter lässt!

Der will nur Spielen!

Hunde brauchen Kontakt zu Artgenossen. Das heisst aber nicht, dass sie jederzeit mit jedem Hund spielen wollen –und sollten. Hundeerziehungsberater Holger Schüler erklärt, wie Sie Sozialkontakt richtig gestalten.
Das wichtigste zuerst: „Auf Sie mit Gebrüll!“ ist nicht die richtige Einstellung. Ein allzu distanzloser Hund kann sich ganz schnell erheblichen Ärger einhandeln. Sein Übermut wird von reservierteren Hunden nicht geschätzt –egal, wie freundlich die Spielattacke auch gemeint war. Wenn ein jugendlicher Labrador meint, einen erwachsenen Hund mal eben so fast über den Haufen rennen zu müssen, kann es sehr gut sein, dass er sich eine deutliche Zurechtweisung einhandelt. Dann wird der andere Hund natürlich als der „Böse“ angesehen!
Wenn Sie solche Situationen zulassen, schaffen Sie gleich mehrere Probleme. Der übermütige Hund wird unter Umständen unsicherer und ängstlicher, weil er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Es kann gut sein, dass er weiterhin nach vorne geht –aber nicht mehr „nur im Spiel“. Nicht selten kann sich daraus sogar eine Leinenaggression entwickeln. Wenn Sie umgekehrt den reservierteren Hund haben, der sich verteidigt hat, dann haben Sie nun das Problem, dass Ihr Hund genau weiß, dass er sich nicht auf Sie verlassen kann. Er muss unangenehme Situationen selbst regeln, weil Sie ihm nicht helfen. Das bringt Ihre Beziehung in Schieflage.
Deshalb ist es wichtig, Sozialkontakt nicht einfach so laufen zu lassen und schwatzend daneben zu stehen. Vor allem, wenn sich die Hunde noch nicht kennen, müssen Sie präsent bleiben. Üben Sie mit Ihrem Hund am besten vom Welpenalter an, sich aus dem Spiel abrufen zu lassen. Natürlich erwartet ihn dann noch etwas viel besseres –ein Superleckerlie oder ein Zerrspiel mit Ihnen –bevor er gleich wieder zu den anderen darf.
Beobachten Sie die Hunde. Wenn einer die anderen nervt und mobbt, dann holen Sie ihn raus und lassen Sie ihn ein bisschen Pause machen. Wenn ein Hund lieber abseits bleiben möchte, dannfordern Sie ihn nicht auf, zu den anderen zu gehen, sondern sorgen dafür, dass er auch wirklich in Ruhe seiner Beschäftigung nachgehen kann. Bringen Sie keine Streitobjekte ins Spiel, indem Sie zum Beispiel einen Ball werfen, um den es dann Auseinandersetzungen gibt. Lassen Sie nicht zu viele einander fremde Hunde gleichzeitig aufeinander los. Generell muss man einfach ein Auge darauf haben, wann die Situation kippt –und man sollte sich mit den anderen Hundebesitzern darüber einig sein, einzugreifen, bevor das passiert. Egal, wer „schuld“ ist, oder „nur spielen“ will!
Daher halte ich nicht viel davon, alle möglichen fremden Hunde einfach so auf Hundeausläufen zusammenzuschmeissen. Das kann gut gehen, muss aber nicht! Da weiß man nie, wie sich die anderen Hunde und Hundehalter verhalten.
Ich finde es besser, regelmässig feste Bekannte zu treffen. Hunde treffen auch lieber alte Kumpels als irgendwelche Fremde. Am besten lernt man sich bei gemeinsamen Spaziergängen kennen -anfangs noch an der Leine. So wissen alle Hunde von Anfang an: „Auf Sie mit Gebrüll“ ist unerwünscht.
Kurzvorstellung
Holger Schüler ist mobiler Hundeerziehungsberater. Sein Grundsatz: Meist liegt das Problem nicht beim Hund –sondern beim Menschen.
Er hat mehere Bücher und DVDs veröffentlicht, zuletzt ist sein Buch „Wir verstehen uns –Hundeerziehung mit Verstand und Gefühl“ im Müller Rüschlikon Verlag erschienen.

Einer meiner Lieblingssprüche. 

Und was soll das jetzt heißen? Ich darf meinen Hund nicht anfassen oder mit ihm reden? Wie schrecklich!

Nein, darum geht es natürlich nicht. Es geht darum, sich genau zu überlegen, wie man selbst auf seinen Hund wirkt, was man mit dem eigenen Verhalten erreicht und erreichen will und wie Bindung entsteht.

Der Mensch baut meistens ganz schnell eine sehr intensive emotionale Bindung zu dem ihm anvertrauten Tier auf, will den kleinen Hund beschützen, glücklich machen und lieb haben –und zeigt das dem Hund gegenüber auch gern und oft. Vor allem durch viel liebevolles auf den Hund Einreden und Streicheleinheiten.

Für den Hund sieht das aber ganz anders aus. Ein ihm noch fremder Mensch nähert sich ihm, sehr häufig frontal und von oben und berührt ihn, meist am Kopf. Der Hund weicht zurück, der Mensch folgt ihm nach, um ihn wieder anzufassen, hält ihn vielleicht sogar fest. Der Mensch spricht mit ihm, der Hund versteht nichts, bekommt aber mit, dass der Mensch manchmal verärgert oder enttäuscht ist (weil sich in dem Redeschwall ein Kommando versteckt hatte –jetzt komm doch schon, na komm, was ist denn, traust du dich nicht... –das der Hund nicht befolgt hat, wie denn auch). Das alles ist für denHund verwirrend, unverständlich und unter Umständen sogar ein bisschen bedrohlich. Er wird also auf der Hut sein, ausweichen wo es geht und ansonsten versuchen, das alles zu ertragen und zu ignorieren, so gut er kann. Oder aber er dreht auf, schnappt nachden Händen, bellt und ist aufgeregt.

Nicht Tatschen –Nicht Quatschen! heißt also: Wenn wir mit dem Hund sprechen oder ihn anfassen, dann nicht so, dass es unsere menschlichen Bedürfnisse befriedigt, sondern so, dass es für den Hund verständlich und positiv ist.

Statt ständig auf den Hund einzureden, ist es wichtig, Kommunikation mit dem Hund zu etablieren. Eine klare Körpersprache ist dabei das wichtigste –und ständig kraulende Hände sind keine klare Körpersprache. Ein nie versiegender Strom von Wortenverhindert das Lernen von verbalen Kommandos.

Statt den Hund zu berühren, sobald er sich in die Nähe wagt, sollte man ihn lieber freundlich zum Kuscheln einladen und ihm die Nähe des Menschen angenehm machen, statt dauernd den Kopf anzufassen oder ins Fell zu greifen.

Mit einem bewussten und behutsamen Umgang mit Berührungen und der eigenen Stimme wird es für den Hund viel einfacher, den Menschen zu verstehen, ihm zu vertrauen und Bindung aufzubauen.

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