user_mobilelogo

Für meinen treuen Freund Falk - in memoriam

18 Jahre und kein Stück ruhiger! 18 Jahre und kein Stück ruhiger! Mit 18 Jahren ziehen viele Jugendlichen von zu Hause aus, können den Führerschein machen und sind volljährig. Bei unseren Hunden ist es was ganz anderes. Sie sind dann schon steinalt und sind im Begriff unsere Welt zu verlassen. So ist es auch meinem treuesten und besten Begleiter gegangen. Falk ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Er hat, seit er bei mir ist, alles für mich getan. Ohne ein Laut und Weh, er war einfach da und dass mit vollster Seele und Einsatz. Man hat einmal im Leben ein Seelen Tier, das anders als alle anderen ist. Dass ist Falk für mich. 
Wir sind durch Dick und dünn gegangen, wir haben jedes Leid und jeden Erfolg geteilt. Wir haben Partner kommen und gehen gesehen. Falk war immer dabei. Ich muss ehrlich sagen ohne Falk wäre ich nicht da wo ich bin. In komplizierten Situation mit Hunden hat er mir die richtige Richtung gezeigt. Er hat mich aufgebaut wenn ich ein Tief hatte. Er hat die neuen Hunde in unsere Lebensgemeinschaft eingeführt und mit erzogen und ihnen dabei seinen Stempel aufgedrückt. Ich kann nur danke sagen und mich geistig vor Dir verneigen. Du warst der beste bis ins hohe Alter. Du lebst im Dakota ein Stück weiter in jedem Buch sowie in jeder DVD. Es wird ein großer Teil fehlen. Jetzt kannst du dich ausruhen!

Holger auf Facebook

Grundlagen Longieren & Detachieren

„Technische Voraussetzungen“ für ein effektives Longiertraining:

  • ebenes Grundstück
  • Kreis aus Pylonen oder Seil oder Absperrband (dieses muss an Pfosten/Heringen befestigt sein, ohne dass ein Verletzungsrisiko entsteht
  • Kreis sollte bei kleinen Hunden mindestens einen Durchmesser von 10 Meter haben, bei mittleren und großen Hunden mindestens 15 Meter!

Wie funktioniert longieren?

  • Der Hund wird zu Beginn an möglichst lockerer Führleine kontinuierlich um den Kreis geführt. Der Mensch befindet sich im Kreis inneren, der Hund außen.
  • Der Hund wird nicht angesprochen, er bekommt keinen „Fuß“- Befehl
  • wenn der Hund ordentlich läuft wird er mit einem „Lauf“ oder „Go“ motiviert
  • jeder Versuch des Hundes in das Kreisinnere zu kommen, wird körpersprachlich unterbunden (Hund wird blockiert)
  • Sobald der Hund Blickkontakt aufbaut, bekommt er die Bestätigung (Leckerlie, Spielzeug, usw.)
  • Die Bestätigung muss auf der Außenbahn möglichst fließend erfolgen (Zweibeiner gibt das Leckerlie nicht, sondern hält die Hand mit dem Leckerlie weit nach vorne, damit der Hund es sich holen muss)


„Locken“ hemmt das soziale Lernverhalten

  • Ein wichtiger Bestandteil des Lernen ist die Eigendynamik des Hundes zu fördern
  • Der Zweibeiner agiert nicht, sondern er reagiert auf das Verhalten seines Hundes
  • Agiert der Mensch und der Hund reagiert, wird bald der innere Antrieb fehlen


„Verlorenes Futter ist verbotenes Futter“

  • Fällt Futter beim Bestätigen auf den Boden ist dieses Tabu, lässt man den Hund das Futter aufnehmen, wird es im weiteren Verlauf schwierig, den Hund vom Schnüffeln abzuhalten


Longieren in kurzen Sequenzen.  Warum?

  • Longieren ist eine hohe Konzentrationsleistung für beide Teilnehmer
  • Der Hund ist es nicht gewohnt, dass sein Mensch so still (akustisch) und dennoch so intensiv (körperlich) kommuniziert
  • Der Mensch muss seinen Hund extrem gut beobachten, ohne ihn anzustarren


5 bis 10 Minuten sind genug, eine Pause darf aber erst auf ein korrektes Verhalten erfolgen, d.h. lieber kürzer und positiv, als lange und dann zu keinem Ende finden


Hilfsmittel
Absperrband, Pfosten/Zeltheringe, Pylonen, Wurst/Käse, Bauchtasche


Was ist Detachieren?

  • Zielgerichtetes schicken des Hundes auf Distanz
  • Ähnlich wie beim Longieren müssen Hund und Halter gut „zusammenarbeiten“
  • Die Zweibeiner sind es gewohnt mit einem Hilfsmittel (meistens der Leine) auf einen Hund einzuwirken, davon muss er sich beim Detachieren lösen

 


Der Mensch

  • Der Hund muss auch dann agieren, auch wenn er außerhalb des mechanischen Einwirkungsbereiches des Menschen ist


Aufbau

  • Der Hund muss möglichst viel gefördert und so wenig wie möglich gehemmt werden
  • Der Zweibeiner sollte seine Körpersprache und die Stimme möglichst synchron einsetzen, um Missverständnisse zu vermeiden
  • Begonnen wird mit dem Vorausschicken zu einem Gegenstand, dies sieht relativ einfach aus, ist aber für viele schon schwer, weil sich viele Hunde nicht lösen können
  • Zuviel Aufmunterung beim Vorauslaufen, wird den Hund ermutigen zu uns zurückzukehren
  • Das Ziel (auf das der Hund geschickt wird), muss immer was positives für den Hund sein
  • Der Hund bleibt liegen, während der Mensch das Ziel bestimmt (auslegt oder dem Hund zeigt)
  • Damit es der Hund zu Beginn einfacher hat werden erhöhte Ziele genommen



Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen