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Für meinen treuen Freund Falk - in memoriam

18 Jahre und kein Stück ruhiger! 18 Jahre und kein Stück ruhiger! Mit 18 Jahren ziehen viele Jugendlichen von zu Hause aus, können den Führerschein machen und sind volljährig. Bei unseren Hunden ist es was ganz anderes. Sie sind dann schon steinalt und sind im Begriff unsere Welt zu verlassen. So ist es auch meinem treuesten und besten Begleiter gegangen. Falk ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Er hat, seit er bei mir ist, alles für mich getan. Ohne ein Laut und Weh, er war einfach da und dass mit vollster Seele und Einsatz. Man hat einmal im Leben ein Seelen Tier, das anders als alle anderen ist. Dass ist Falk für mich. 
Wir sind durch Dick und dünn gegangen, wir haben jedes Leid und jeden Erfolg geteilt. Wir haben Partner kommen und gehen gesehen. Falk war immer dabei. Ich muss ehrlich sagen ohne Falk wäre ich nicht da wo ich bin. In komplizierten Situation mit Hunden hat er mir die richtige Richtung gezeigt. Er hat mich aufgebaut wenn ich ein Tief hatte. Er hat die neuen Hunde in unsere Lebensgemeinschaft eingeführt und mit erzogen und ihnen dabei seinen Stempel aufgedrückt. Ich kann nur danke sagen und mich geistig vor Dir verneigen. Du warst der beste bis ins hohe Alter. Du lebst im Dakota ein Stück weiter in jedem Buch sowie in jeder DVD. Es wird ein großer Teil fehlen. Jetzt kannst du dich ausruhen!

Nicole Feldenkirchen: Ich hab eine 5 Monate alte Aussie Hündin. Sie hört an sich für ihr Alter ganz gut. Allerdings mag sie so gerne Menschen und Hunde , dass sie einfach mit ihnen mitgeht, wenn sie gelockt wird. Wie kann ich unsere Bindung noch verstärken? Sie schläft mit im Schlafzimmer in ihrer Box , darf auf die Couch und wir schmusen viel. Wir gehen 1x die Woche zur Hundeschule, üben jeden Tag ein wenig und möchten auch das Clickern anfangen. Aber was hilft, damit sie nicht mit jedem mit will?

Liebe Nicole,
das Verhalten deiner Hündin ist vollkommen normal. In dem Alter sind junge Hunde besonders neugierig und die Umwelt ist unglaublich spannend. Jede Ansprache von freundlichen Menschen ist interessant, jeder Hund könnte ein möglicher Spielkamerad sein.
Wichtig für die Stärkung der Bindung sind nicht nur Streicheleinheiten und Futter, sondern auch gegenseitiges Vertrauen und liebevolle sowie souveräne Führung. Verstärkt solltest du mit deiner Hündin den Abruf üben. Zunächst ohne Ablenkung und diese dann steigern, wenn es gut klappt. Für das Zurückkommen gibt es immer einen besonders tollen Leckerbissen. So merkt sie, dass es sich lohnt zu dir zu kommen und wird auch mehr und mehr abrufbar bei Menschen- und Hundebegegnungen. Gestalte die Spaziergänge abwechslungsreich und nutzt auch draußen die Zeit für eine Kuschelrunde. Gemeinsame Aktivitäten und positive Erlebnisse verbinden und ihr werdet mehr und mehr zum Team.

Sabine Walter: Wir haben einen 4jährigen Biewer Yorkie. Er hat von jeden Hund Angst sogar von einem 8 Wochen jungen Welpen. Wie bringe ich ihn dazu mal mit anderen Hunden in seiner Größe zu spielen.

Liebe Sabine,
laut deiner Beschreibung scheint dein Hund sehr unsicher mit anderen Hunden zu sein. Das lässt sich häufig bei kleinen Hunde beobachten, die sich die Gefahr lauthals vom Leibe halten wollen. 
Auch wenn du es dir sehr wünscht: du wirst akzeptieren müssen, dass dein Hund keinen Kontakt zu anderen Hunden haben will oder auswählt, wer als potentieller Spielkamerad in Frage kommt.
Du solltest also eher eine schützende Rolle in Hundebegegnungen einnehmen, wenn dein Hund keinen Kontakt wünscht. Manchmal hilft eine unterstützende Bachblütentherapie. Hier kann dir ein Tierheilpraktiker weiterhelfen.

Lotte Candy: Mein Hund darf nicht mit ins bett, auch nicht auf die Couch, das habe ich ihm abgewöhnt. nun meine Frage, wenn mein hund Lust auf kuscheln hat, setzt er sich zu mir(ich auf Couch, er auf dem Boden)dann streicheln und kraule ich ihm, nur meine Tochter darf indem Moment ihn nicht streicheln(dann knurrt er und es passt ihm nicht)ist er eifersüchtig? er ist 2,1/2 Jahre und Ca.60 cm schulterhöhe , meine Tochter ist 13....wie kann ich dieses verhalten ändern? Viele Grüße

Hallo Lotte,
laut deiner Beschreibung klingt es nach ressourcenbedingter Aggression. Dein Hund droht deiner Tochter, möchte dich in dieser Situation nicht mit ihr teilen und hält sie auf Distanz.
In erster Linie ist das Verhalten aus biologischer Sicht für deinen Hund normal. Dennoch sollten die Risiken dabei nicht unterschätzt werden.
Du solltest die Situation und die daraus entstandene Verhaltenskette verändern, in dem du dich beispielsweise auf den Boden setzt oder in einen anderem Raum gehst. Deine Tochter sollte in dieser Zeit in der Nähe sein, aber nicht streicheln.
Nach der Kuscheleinheit ist deine Tochter dran, wenn der Hund es akzeptiert. Aufgrund der Risiken empfehle ich dir, das Problem von einem Hundetrainer vor Ort beurteilen zu lassen.