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Für meinen treuen Freund Falk - in memoriam

18 Jahre und kein Stück ruhiger! 18 Jahre und kein Stück ruhiger! Mit 18 Jahren ziehen viele Jugendlichen von zu Hause aus, können den Führerschein machen und sind volljährig. Bei unseren Hunden ist es was ganz anderes. Sie sind dann schon steinalt und sind im Begriff unsere Welt zu verlassen. So ist es auch meinem treuesten und besten Begleiter gegangen. Falk ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Er hat, seit er bei mir ist, alles für mich getan. Ohne ein Laut und Weh, er war einfach da und dass mit vollster Seele und Einsatz. Man hat einmal im Leben ein Seelen Tier, das anders als alle anderen ist. Dass ist Falk für mich. 
Wir sind durch Dick und dünn gegangen, wir haben jedes Leid und jeden Erfolg geteilt. Wir haben Partner kommen und gehen gesehen. Falk war immer dabei. Ich muss ehrlich sagen ohne Falk wäre ich nicht da wo ich bin. In komplizierten Situation mit Hunden hat er mir die richtige Richtung gezeigt. Er hat mich aufgebaut wenn ich ein Tief hatte. Er hat die neuen Hunde in unsere Lebensgemeinschaft eingeführt und mit erzogen und ihnen dabei seinen Stempel aufgedrückt. Ich kann nur danke sagen und mich geistig vor Dir verneigen. Du warst der beste bis ins hohe Alter. Du lebst im Dakota ein Stück weiter in jedem Buch sowie in jeder DVD. Es wird ein großer Teil fehlen. Jetzt kannst du dich ausruhen!

Wie oft haben Sie Ihren Hund heute dafür gelobt, dass er etwas falsch gemacht hat? Oder dafür getadelt, dass er sich korrekt verhalten hat? Gar nicht? Dann ist Ihr Timing wirklich gut.
Wenn nicht, dann machen Sie eine Wochenaufgabe daraus! Achten Sie doch einfach mal eine Woche lang genau auf Ihr Timing und trainieren Sie ganz gezielt, den richtigen Moment für Lob oder Tadel zu erkennen.
Das Schwierige an Lob und Tadel ist, dass es für den Mensch etwas emotionales ist. Der Hund springt am Besucher hoch, das wird aufgeregt unterbunden – und wenn der Hund die Pfoten wieder am Boden hat, wird noch ein bisschen weiter auf ihn eingeschimpft, weil man sich über das Verhalten geärgert hat. Dabei weiß der Hund doch, dass er dass nicht darf! Aber weiß er das wirklich? Gerade hat er erfahren, dass er getadelt wird, wenn er das Hochspringen sein lässt. Dasselbe umgekehrt. Man übt das Kommando „Sitz!“, der Hund sitzt, aber weil man noch ein bisschen nach dem Leckerli suchen muss, bekommt der Hund es erst reingeschoben, wenn er schon längst wieder aufgestanden ist. Schließlich hat er es doch so brav gemacht, er weiß schon, wofür die Belohnung ist. Nein, weiß er nicht.
Dass wir uns über irgendetwas freuen oder ärgern, bekommt der Hund mit, aber worüber? Lob und Tadel sollten nichts emotionales sein, sondern Informationen für den Hund. Damit er die Informationen richtig zuordnet, müssen Sie im richtigen Moment kommen, und zwar sekundengenau dann, wenn der Hund das gewünschte Verhalten zeigt. Um Timing zu verbessern, hilft es ungemein, Lob und Tadel (oder besser: Bestätigung und Korrektur) als Information – das ist richtig, das ist falsch - für den Hund zu begreifen. Dazu gehört auch, aufmerksam richtiges und falsches Verhalten zu registrieren und die eigenen Emotionen unter Kontrolle zu halten! Die Rückmeldung „Das ist falsch“ darf nicht erst (und dann zu heftig) kommen, wenn uns das andauernde Fehlverhalten irgendwann nervt – ein „jetzt reicht es aber wirklich“ ist keine verwertbare Information für den Hund. Andererseits ist sinnvoll platziertes Lob ungemein effektiv. Wenn Ihr Timing besser wird, wird das Lob effektiver und die Anlässe zum Korrigieren seltener: ein wichtiger Schritt zur Erziehung über positive Verstärkung!